
Bevor ich dir von der Begegnung erzähle, die mein Leben und meinen Weg tief verändert hat, möchte ich dich ein Stück zurück in mein Leben mitnehmen. Denn meine Geschichte begann schon vorher.
Vor 18 Jahren stand ich an einem Punkt, an dem vieles in meinem Leben zusammenbrach. Ich beendete meine Ehe, ließ vieles von dem zurück, was ich mir bis dahin aufgebaut hatte, und zog mit meinem damals noch kleinen Sohn in eine andere Stadt.
Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, wohin mich dieser neue Lebensabschnitt führen würde. Und dann begegnete mir ein Mensch, der mein Leben grundlegend verändern sollte.
Die Begegnung mit meiner Seelenverbindung
Ich werde diesen Moment niemals vergessen. Er fragte mich: „Hast du zwei Minuten Zeit für mich?“ Damals konnte ich nicht ahnen, dass diese zwei Minuten mein ganzes Leben verändern würden.
Zwischen uns entstand von Anfang an etwas, das ich so vorher nicht gekannt hatte: diese tiefe Verbundenheit, diese Vertrautheit und diese Nähe. Ich konnte mich einfach in seine Arme fallen lassen. Wenn wir uns sahen, fühlte es sich an, als würde die Zeit für einen Moment stehen bleiben. Es gab nur uns.
Es war ein Feuerwerk an Gefühlen.
Die Tage, Wochen und Monate vergingen und unsere Verbindung wurde immer tiefer. Doch mit dieser Nähe kamen auch Ängste und Unsicherheiten an die Oberfläche. Und irgendwann kam die erste große Trennung.
Die erste Trennung…
Diesen Schmerz hatte ich bis dahin noch nie erlebt. Es fühlte sich an, als würde mir jemand das Herz herausreißen. Ich konnte kaum essen, nichts interessierte mich wirklich. Da war nur diese unendliche Sehnsucht nach ihm und dieser eine Wunsch: Ich wollte einfach wieder in seinen Armen liegen. Dann wäre alles wieder gut. So fühlte es sich damals für mich an.
Mein Sohn war in dieser Zeit mein größter Halt. Für ihn stand ich morgens auf und ging weiter durch mein Leben ~ auch an den Tagen, an denen ich selbst kaum wusste, wie.
Ich versuchte alles, um diesen Menschen loszulassen. Doch es gelang mir nicht. Menschen in meinem Umfeld konnten nicht verstehen, warum mich diese Verbindung so tief berührte, und irgendwann verstand ich mich selbst nicht mehr.
Immer wieder hörte ich den Satz: „Die Zeit heilt alle Wunden.“ Und ich fragte mich: Warum funktioniert das bei mir nicht?
Damals wusste ich nichts über Seelenliebe, Seelenpartner oder Dualseelen. Ich hatte keine Erklärung für das, was ich erlebte. Einige Monate später begegnete ich einer Kartenlegerin. Sie sprach mit mir zum ersten Mal über Seelenpartner.
Von diesem Moment an begann ich zu lesen, zu suchen und mich immer tiefer mit diesem Thema zu beschäftigen. Zum ersten Mal bekam das, was ich fühlte, einen Namen. Ich begann zu verstehen, warum diese Verbindung mich so tief berührte und warum es mir nicht gelang, sie einfach hinter mir zu lassen.
Diese Erkenntnis war damals eine unglaubliche Erleichterung für mich. Doch sie war erst der Anfang.
Was diese Verbindung in mir berührte
Je mehr ich mich mit Seelenverbindungen beschäftigte, desto mehr begann ich auch, mich selbst zu verstehen. Ich erkannte, wie sehr ich versucht hatte, Dinge zu kontrollieren ~ auch ihn.
Hinter dieser Kontrolle lagen Ängste, die viel tiefer gingen: die Angst, ihn zu verlieren, die Angst vor Ablehnung und ein Selbstwert, der damals noch sehr davon abhängig war, was im Außen geschah. Ich wollte Sicherheit und versuchte, sie durch Kontrolle herzustellen.
Doch genau das brachte immer mehr Unruhe in unsere Verbindung. Es entstanden Spannungen, Auseinandersetzungen, Rückzüge und weitere Trennungen.
Irgendwann konnte ich nicht mehr nur auf ihn schauen. Ich musste anfangen, auf mich selbst zu schauen.

Das wurde zu einem der wichtigsten Teile meines Weges. Ich begann, meinen eigenen Wert wiederzuentdecken. Ich lernte, Grenzen zu setzen, Nein zu sagen, meine Bedürfnisse wahrzunehmen und mich meinen Ängsten und alten Verletzungen zu stellen.
Nicht alles veränderte sich von heute auf morgen. Es war ein Weg. Schritt für Schritt lernte ich, mir selbst wieder mehr zu vertrauen.
Und ich verstand etwas, das mein Leben nachhaltig verändert hat: Kein anderer Mensch kann die Verantwortung für mein Glück, meinen Selbstwert oder meinen inneren Frieden übernehmen ~ auch nicht der Mensch, den ich liebe.
Das bedeutete nicht, dass meine Liebe plötzlich verschwunden war. Im Gegenteil. Ich begann zu verstehen, dass die Liebe zu einem anderen Menschen und die Liebe zu mir selbst keine Gegensätze sein müssen.
Ich konnte ihn lieben und gleichzeitig lernen, mich selbst in dieser Liebe nicht mehr zu verlieren.
Der Weg in meine Berufung
Auf meinem eigenen Weg begegneten mir immer wieder Menschen, die mich begleiteten und mir neue Türen öffneten. Meine Begeisterung für diese Arbeit wurde immer größer. Ich wollte verstehen, lernen und tiefer in die spirituelle und mediale Arbeit eintauchen.
Irgendwann entstand daraus der Wunsch, selbst Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Ich absolvierte Ausbildungen, unter anderem zum spirituellen Hypnosecoach und in der Energiearbeit, besuchte zahlreiche Seminare und vertiefte meine mediale Wahrnehmung immer weiter.
Was zunächst meine ganz persönliche Suche nach Antworten gewesen war, führte mich Schritt für Schritt in meine Berufung.
Heute verbinde ich meine eigene Erfahrung mit meiner medialen Wahrnehmung, Coaching und Energiearbeit. Seit über 8 Jahren begleite ich Frauen und Männer durch ihre Seelenverbindungen und persönlichen Prozesse ~ mittlerweile durfte ich mehr als 1.500 Menschen ein Stück auf ihrem Weg begleiten.

Was ich heute über meinen Weg weiß
Seit unserer ersten Begegnung gab es viele unterschiedliche Phasen: Nähe und Rückzug, Liebe und Schmerz, Sehnsucht, Hoffnung, Tränen und unzählige Erkenntnisse.
Lange glaubte ich, die wichtigste Frage sei, wohin diese Verbindung führt. Heute sehe ich das anders.
Eine der wichtigsten Entscheidungen meines gesamten Prozesses war die Entscheidung für mich selbst.
Meine Gefühle ernst zu nehmen, ohne mich in ihnen zu verlieren. Meinen eigenen Wert nicht davon abhängig zu machen, was im Außen geschieht. Meine Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und meinen eigenen Weg weiterzugehen.
Diese Verbindung hat mein Leben tief geprägt. Sie hat mich mit einer Form von Liebe in Berührung gebracht, die ich vorher nicht kannte. Gleichzeitig hat sie mir Seiten von mir gezeigt, die ich ohne diese Begegnung möglicherweise nie so tief angesehen hätte.
Dafür empfinde ich heute tiefe Dankbarkeit.
Und genau deshalb weiß ich noch sehr genau, wie hilflos und überfordert man sich in einem solchen Prozess fühlen kann. Wie sehr man sich jemanden wünscht, der versteht, was man fühlt, ohne diese Liebe kleinzureden oder zu bewerten.
Jemanden, der hilft, Zusammenhänge zu erkennen und Klarheit zu finden ~ und der gleichzeitig den Blick immer wieder zurück auf den eigenen Weg richtet.
Genau diesen Raum möchte ich heute anderen Menschen geben.
Ich sehe dich. Ich fühle dich. Ich begleite dich.
Mit meiner medialen Wahrnehmung, meiner Erfahrung und einem tiefen Verständnis für das, was eine Seelenverbindung in einem Menschen bewegen kann.
Denn eines habe ich auf meinem eigenen Weg gelernt:
Eine tiefe Seelenverbindung kann dein Herz für einen anderen Menschen öffnen. Und gleichzeitig kann sie dich auf eine ganz besondere Weise wieder zu dir selbst führen.
In Liebe, Susen
